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76646 · Bruchsal · Baden-Württemberg

IT Bruchsal

IT für den Kraichgauer Mittelstand

Bruchsal ist Standort für Maschinen- und Anlagenbau. Wir betreuen produzierende Unternehmen, Handwerksbetriebe und das Logistikgewerbe, das sich entlang der A5 und A8 angesiedelt hat.

Foto: Carsten Steger, CC BY-SA 4.0 · via Wikimedia Commons

40 min
Reaktion bei Störung

Anfahrt 26 Minuten über die A5, ohne Berufsverkehr knapp 22.

28 km
Fahrtweg

Ubstadt-Weiher und Östringen liegen im selben Betreuungsradius wie das Stadtgebiet.

Branchen vor Ort
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Handwerk
  • Logistik
  • Lebensmittelproduktion

Stadtprofil

Bruchsal ist der Punkt, an dem sich zwei Autobahnen und drei Branchen treffen.

Die Lage zwischen A5 und A8 hat Bruchsal zu einem Logistikstandort gemacht, ohne dass der Maschinen- und Anlagenbau dabei kleiner geworden wäre. Dazu kommt ein dichtes Handwerk, das für beide arbeitet. Drei Branchen, die sich dieselben Gewerbegebiete teilen und völlig unterschiedliche Anforderungen an eine Leitung stellen.

Was diese Betriebe verbindet, ist die Abhängigkeit von Terminen, die andere setzen. Der Abruf kommt vom Werk, das Zeitfenster von der Rampe, die Frist vom Bauherrn. Eine IT, die dabei zur Unbekannten wird, ist an diesem Standort das teuerste Risiko überhaupt.

Wenn die SAP-Anbindung an einen OEM nicht stabil läuft, gibt es keinen freundlichen Telefonsupport vom Auftraggeber. Es gibt Lieferantenbewertung und Vertragsstrafen.

Netz-Zonen

Drei Zonen, und dazwischen nur, was ausdrücklich erlaubt ist.

Die häufigste Ursache für Produktionsstillstand nach einem IT-Vorfall ist banal: Alles hing im selben flachen Netz. So sieht die Aufteilung aus, mit der wir in Bruchsal arbeiten, und was in welcher Zone gilt.

Zone A · Büro

Arbeitsplätze, Mail, ERP-Oberflächen, Drucker

  • Updates laufen automatisch nach Zeitplan
  • Internetzugang offen, gefiltert gegen bekannte Bedrohungen
  • Kein direkter Zugriff auf Steuerungen in Zone C

Zone B · Übergang

Datendrehscheibe zwischen Büro und Fertigung

  • Nimmt Auftragsdaten entgegen und gibt Rückmeldungen zurück
  • Nur festgelegte Dienste und Ports, alles andere blockiert
  • Herstellerfernwartung ausschließlich über diesen Weg, nach Freigabe

Zone C · Fertigung

Maschinensteuerungen, Bedienpanels, Messtechnik

  • Kein direkter Internetzugang, auch nicht für Updates
  • Änderungen nur im geplanten Wartungsfenster
  • Alte Betriebssysteme bleiben zulässig, weil sie isoliert stehen

Anwendungsfälle

Was wir in Bruchsal konkret tun.

SAP- und OEM-Anbindungen, die halten

Zulieferer im Maschinenbau tauschen täglich Daten mit ihren Auftraggebern. Wir richten die Übergabewege ein, überwachen sie und melden uns, bevor der Auftraggeber es tut.

CAD-Arbeitsplätze mit Reserve

Konstruktionsrechner werden bei uns eine Nummer größer geplant, als die Systemanforderungen verlangen. Der Grund ist banal: Baugruppen wachsen über die Jahre, und eine Workstation, die nach zwei Jahren am Limit ist, kostet mehr als der Aufpreis beim Kauf.

Maschinen ans Netz, ohne sie zu öffnen

Steuerungen brauchen oft nur zwei Dinge: Auftragsdaten hinein, Rückmeldungen hinaus. Genau diese beiden Wege richten wir ein, alles andere bleibt zu. Fernwartungszugänge der Hersteller laufen über einen kontrollierten Übergang statt über ein dauerhaft offenes Modem.

Hallenfunk für Scanner und Stapler

In Regallagern reflektiert und dämpft alles, und die Umgebung ändert sich mit dem Füllstand. Wir planen die Abdeckung für den vollen und den leeren Zustand, damit Handscanner beim Wechsel zwischen zwei Access Points nicht die Verbindung verlieren.

Mini-Case · anonymisiert

Zulieferer Anlagenbau · 35 Mitarbeitende

01Situation

Nach einem Verschlüsselungsvorfall im Büro standen auch zwei CNC-Bearbeitungszentren still, weil ihre Bedienrechner im selben Netz hingen. Der Auftraggeber wurde über die Verzögerung informiert, die Lieferantenbewertung fiel entsprechend aus.

02Vorgehen

Wir haben in drei Wartungsfenstern die Fertigung in ein eigenes Segment gezogen, einen kontrollierten Übergang für Auftragsdaten eingerichtet und die Herstellerfernwartung von Dauerzugang auf Freigabe pro Einsatz umgestellt.

03Ergebnis

Ein knappes Jahr später gab es einen zweiten Vorfall, diesmal über eine Mail in der Verwaltung. Die Fertigung lief durch. Der Büro-Betrieb war nach anderthalb Tagen aus dem Backup wieder vollständig hergestellt.

FAQ

Häufige Fragen zum Standort Bruchsal

Wir haben drei Hallen an zwei Adressen. Zählt das als ein Standort im Vertrag?

In der Regel ja, solange die Adressen im selben Servicegebiet liegen und über eine gemeinsame Netzstruktur betrieben werden. Den Preis bestimmt die Anzahl der betreuten Geräte und Server, nicht die Zahl der Adressen. Getrennt gerechnet wird erst dann, wenn ein Standort eine eigene Serverlandschaft oder eigene Reaktionszeiten braucht, etwa weil dort im Schichtbetrieb gearbeitet wird.

Der Auftraggeber verlangt OFTP2. Können Sie das aufsetzen und betreiben?

Ja. Wir richten die Gegenstelle ein, tauschen die Zertifikate mit dem Werk aus und testen die Übertragung in beide Richtungen, bevor der erste echte Datensatz läuft. Wichtiger als die Einrichtung ist danach die Überwachung: Wir prüfen automatisiert, ob Übertragungen quittiert wurden, und melden uns bei Ihnen, wenn eine Übergabe hängt, statt zu warten, bis das Werk anruft.

Lohnt sich ein eigener Server noch oder gleich alles in die Cloud?

Bei einem reinen Büro-Betrieb ist die Cloud meist die ruhigere Wahl. Sobald Konstruktion oder Fertigung dazukommen, sieht die Rechnung anders aus: Große CAD-Baugruppen über eine Internetleitung zu öffnen ist zäh, und Maschinensteuerungen sollen nicht von einer Leitung abhängen. In diesen Fällen empfehlen wir eine Mischung, lokale Datenhaltung für Konstruktion und Fertigung, Mail und Zusammenarbeit in der Cloud.

Scanner in der Halle verlieren ständig die Verbindung. Woran liegt das meistens?

Fast immer daran, dass zu wenige Access Points mit zu hoher Sendeleistung arbeiten. Das Gerät sieht dann eine weit entfernte Basis noch mit schwachem Signal und wechselt zu spät auf die nähere. Die Folge sind Abbrüche mitten in der Gasse. Die Lösung ist unspektakulär: mehr Punkte, jeder davon leiser eingestellt, und eine Messung im vollen Regallager statt im leeren.

Wie lange dauert die Trennung von Produktions- und Büronetz im laufenden Betrieb?

Der reine Umbau passt bei einem mittelgroßen Betrieb in zwei bis drei Wartungsfenster von je einigen Stunden, üblicherweise am Wochenende. Die eigentliche Arbeit liegt davor: Wir müssen wissen, welche Maschine mit welchem System spricht, und das steht selten irgendwo geschrieben. Diese Aufnahme dauert meist ein bis zwei Wochen und läuft parallel zum Tagesgeschäft ohne Unterbrechung.

Servicegebiet

Servicegebiet Kraichgau-Nord: Karlsdorf-Neuthard, Forst, Hambrücken, Ubstadt-Weiher, Östringen, Kraichtal, Bad Schönborn. IT-Dienstleister Bruchsal für Maschinenbau, Logistik und Handwerk.

Produktion und Büro einmal sauber trennen

Skizzieren Sie uns kurz, welche Maschinen bei Ihnen am Netz hängen. Wir sagen Ihnen, wo die Trennlinie sinnvoll verläuft und was der Umbau realistisch bedeutet, ohne dass die Fertigung dafür stillsteht.