Backup und Datensicherung Karlsruhe
Ein Backup, das nie getestet wurde, ist keines.
Wir bauen Datensicherungs-Strategien nach der 3-2-1-Regel auf: drei Kopien, zwei verschiedene Medien, eine davon außerhalb des Standorts. Aber wichtiger als die Regel ist der regelmäßige Recovery-Test. Wir prüfen, dass die Wiederherstellung im Ernstfall wirklich funktioniert.
Was Sie konkret bekommen
Vier Punkte, die den Unterschied machen.
Einordnung
Wo scheitern Backups im Ernstfall?
Fast jeder Betrieb, der uns anruft, hat ein Backup. Gescheitert ist es trotzdem schon in vier Varianten, die wir immer wieder sehen.
Die Sicherung läuft, aber auf ein NAS im selben Serverraum. Bei Verschlüsselung, Wasserschaden oder Diebstahl ist beides gleichzeitig weg. Oder: Der Backup-Account hat Schreibrechte auf das Ziel, also kann Ransomware die Sicherung mitnehmen. Oder: Der Job meldet seit Monaten Erfolg, sichert aber eine Datenbank im laufenden Betrieb, sodass die Datei zwar existiert, sich aber nicht öffnen lässt. Oder ganz einfach: Es wurde nie jemand daraufgesetzt, eine Wiederherstellung tatsächlich zu versuchen.
Die Prüfung dafür ist unangenehm, aber kurz. Suchen Sie eine Datei aus, die vor sechs Wochen geändert wurde, und lassen Sie sie zurückholen. Wenn das länger als eine Stunde dauert oder niemand weiß, wer es machen soll, haben Sie eine Sicherungssoftware installiert und sonst nichts. Diesen Test machen wir bei Bestandskunden einmal im Jahr, protokolliert, und das Protokoll akzeptieren Versicherer und Auditoren als Nachweis.
Vor der Technik steht ohnehin eine andere Frage: Wie lange darf der Betrieb im Ernstfall stehen, und wie viele Stunden Arbeit dürfen verloren gehen? Aus diesen beiden Zahlen ergibt sich alles Weitere, von der Häufigkeit der Sicherung bis zu der Frage, ob ein Ersatzserver bereitstehen muss.
Vorgehen
So sieht eine Zusammenarbeit konkret aus.
- 01
Datenanalyse
Welche Daten gibt es wo, wer braucht sie wofür, welche Aufbewahrungsfristen gelten? Daraus ergibt sich das Backup-Konzept.
- 02
Aufbau
Installation der Backup-Infrastruktur, Anbindung aller relevanten Quellen, Definition Aufbewahrungsfristen und Wiederherstellungs-Punkte.
- 03
Verifikation
Erste vollständige Sicherung, Test-Wiederherstellung mehrerer Beispiel-Dateien und eines kompletten Servers.
- 04
Betrieb
Tägliche Überwachung der Backup-Jobs, Status-Auswertungen auf Anfrage, jährlicher echter Recovery-Test mit Protokoll für Auditor und Versicherung.
Kosten
Monatspauschale statt Stundensatz-Jonglage.
Die Betreuungsgebühr richtet sich nach der Anzahl Ihrer Arbeitsplätze und wird einmal im Monat fällig. Einzelne Einsätze und Anfahrten stehen nicht extra auf der Rechnung, der Betrag bleibt jeden Monat derselbe.
Betreuungsvertrag
Monatliche Pauschale nach Arbeitsplätzen. Reaktionszeiten schriftlich vereinbart. Vor-Ort-Einsätze im Servicegebiet inklusive.
Projektarbeit
Einzelprojekte wie Migrationen, Audits oder Neuinstallationen nach Festpreisangebot. Kein Vertrag erforderlich.
Erstanalyse
Die erste Analyse Ihrer IT-Situation ist kostenlos. Wir zeigen, wo die größten Hebel liegen, ohne Folgepflicht.
Weitere Leistungen
Was wir sonst noch für Sie tun können.
FAQ
Häufige Fragen zu Backup und Datensicherung Karlsruhe
Welche Backup-Software setzen Sie ein?
Virtuelle Maschinen sichern wir über das integrierte Backup-System von Proxmox. Microsoft-365-Daten laufen über Synology Active Backup for Microsoft 365.
Wie schnell ist ein Wiederanlauf nach einem Vorfall?
Ein einzelnes Dokument: Minuten. Ein ganzer File-Server: meist innerhalb eines halben Tages. Ein kompletter Standort nach einem schweren Vorfall: 1-2 Tage, abhängig von Datenmenge und Hardware-Verfügbarkeit.
Was kostet ein Backup-Konzept im Mittelstand?
Die Backup-Einrichtung läuft als Projekt auf Stundenbasis nach Aufwand. Die laufende Pflege ist Teil des monatlich kündbaren Wartungsvertrags. Synology Active Backup for Microsoft 365 ist eine kostenlose Synology-Software.
Können Sie Backups auf unserem eigenen NAS betreiben?
Ja, aber wir empfehlen mindestens eine zweite Kopie außerhalb des Hauses. Ein NAS allein ist eine einzelne Kopie an einem einzelnen Ort: Bei Feuer, Wasser oder Diebstahl liegt sie im selben Raum wie das Original.
Wie lange müssen wir Daten aufbewahren?
Handels- und steuerrechtlich gelten in Deutschland überwiegend acht Jahre für Buchungsbelege und zehn Jahre für Jahresabschlüsse und Inventare. Das betrifft die Archivierung, nicht das Backup: Ein Backup soll den Betrieb wiederherstellen, ein Archiv soll Belege revisionssicher vorhalten. Wir trennen beides, weil sonst entweder das Backup unnötig groß wird oder die Aufbewahrungsfrist unbemerkt reißt.
Standorte · Baden-Württemberg
Verfügbar an unseren Standorten
Alle hier gelisteten Standorte werden von uns vor Ort betreut.
Stadtaufnahmen: Karlsruhe Flocci Nivis (CC BY 4.0) · Pforzheim Rudolpho Duba (CC BY-SA 4.0) · Dobel Baden de (CC BY 3.0) · Rastatt Harke (CC BY-SA 3.0) · Baden-Baden Franzfoto (CC BY-SA 3.0) · Bruchsal Carsten Steger (CC BY-SA 4.0) · Bretten Rudolf Stricker (Gemeinfrei) · via Wikimedia Commons
Zuletzt überarbeitet am
Wann lief der letzte echte Restore?
Schicken Sie uns Ihr aktuelles Backup-Setup, wir suchen die Bruchkante. Ein einzelnes Foto Ihrer Backup-Konsole oder ein Satz darüber, wohin gesichert wird, reicht für eine erste Einschätzung. Wir sagen Ihnen, an welcher Stelle ein realer Recovery-Versuch heute am wahrscheinlichsten scheitert.






