IT-Security Karlsruhe
Der Ernstfall kommt nicht angekündigt. Der Schutz muss vorher stehen.
IT-Sicherheit ist kein einzelnes Produkt, sondern die Summe mehrerer Schichten: eine Firewall, die den Übergang ins Internet kontrolliert, geschützte Endgeräte, gefilterte E-Mails, abgesicherte Zugänge von aussen und ein Monitoring, das ungewöhnliches Verhalten im Netzwerk meldet. Wir bauen diese Schichten so auf, dass sie zusammenpassen, und betreiben sie danach im Alltag weiter.
Was Sie konkret bekommen
Sechs Punkte, die den Unterschied machen.
Einordnung
Womit fangen Sicherheitsvorfälle im Mittelstand an?
In den Fällen, zu denen wir gerufen werden, hat niemand eine Firewall überwunden. Da war eine Rechnung im Anhang, die aussah wie die vom letzten Monat. Ein Anruf, bei dem sich jemand als Steuerberater ausgab und um eine schnelle Überweisung bat. Zugangsdaten, die bei einem fremden Dienst geleakt wurden und die derselbe Mitarbeiter auch fürs Firmenpostfach benutzte.
Deshalb fragen wir im Erstgespräch nicht, welches Produkt Sie einsetzen, sondern: Was passiert bei Ihnen, wenn ein einzelnes Konto übernommen wird? Kommt man damit an das Laufwerk der Geschäftsführung? Lässt sich von diesem Konto aus eine Weiterleitung einrichten, ohne dass es jemand merkt? Erreicht ein befallener Rechner in der Fertigung die Buchhaltung?
Antworten darauf kosten meist keine neue Hardware. Mehrfaktor-Authentifizierung, getrennte Netzsegmente, ein Filter vor dem Postfach und ein Blick auf ungewöhnliche Anmeldungen decken den größten Teil ab. Teuer wird es erst, wenn diese Grundlagen fehlen und stattdessen ein einzelnes Produkt alles auffangen soll.
Vorgehen
So sieht eine Zusammenarbeit konkret aus.
- 01
Sicherheits-Bestandsaufnahme
Aufnahme von Firewall-Regeln, Endgeräten, E-Mail-Konfiguration, Fernzugriffen und Netzwerkstruktur. Ergebnis ist eine Liste offener Risiken, nach Schadenspotenzial sortiert.
- 02
Konzept
Zielbild über alle Schichten: Firewall-Zonen, VLAN-Plan, Endpoint-Richtlinien, E-Mail-Filter, Zugriffswege von aussen. Schriftlich, mit Begründung und ohne Hersteller-Bias.
- 03
Umsetzung
Schrittweise Einführung ohne Downtime: neue Komponenten parallel zum Bestand, Testphase mit einer kleinen Nutzergruppe, danach kontrollierter Cutover.
- 04
Betrieb und Überwachung
Laufendes Monitoring, Firmware- und Signatur-Updates in Wartungsfenstern, Auswertung der Vorfälle und ein jährlicher Review der gesamten Sicherheitsstruktur.
Kosten
Monatspauschale statt Stundensatz-Jonglage.
Die Betreuungsgebühr richtet sich nach der Anzahl Ihrer Arbeitsplätze und wird einmal im Monat fällig. Einzelne Einsätze und Anfahrten stehen nicht extra auf der Rechnung, der Betrag bleibt jeden Monat derselbe.
Betreuungsvertrag
Monatliche Pauschale nach Arbeitsplätzen. Reaktionszeiten schriftlich vereinbart. Vor-Ort-Einsätze im Servicegebiet inklusive.
Projektarbeit
Einzelprojekte wie Migrationen, Audits oder Neuinstallationen nach Festpreisangebot. Kein Vertrag erforderlich.
Erstanalyse
Die erste Analyse Ihrer IT-Situation ist kostenlos. Wir zeigen, wo die größten Hebel liegen, ohne Folgepflicht.
Weitere Leistungen
Was wir sonst noch für Sie tun können.
FAQ
Häufige Fragen zu IT-Security Karlsruhe
Welche Produkte setzen Sie ein?
Im Netzwerk UniFi inklusive der integrierten Firewall, beim Endpoint-Schutz Microsoft Defender for Business, bei E-Mail die Schutzfunktionen aus Microsoft 365 ergänzt um einen vorgelagerten Filter. Für typische Mittelstandsumgebungen reicht diese Kombination aus, ohne dass Sie fünf Konsolen bedienen müssen.
Reicht ein Virenscanner nicht aus?
Nein. Ein Virenscanner erkennt Bekanntes auf dem Gerät, an dem der Angriff bereits angekommen ist. Die meisten Vorfälle im Mittelstand beginnen mit einer E-Mail oder gestohlenen Zugangsdaten, nicht mit einer Datei. Deshalb braucht es die Kombination aus Filter, Firewall, Mehrfaktor-Authentifizierung und Monitoring.
Was überwacht das Netzwerk-Monitoring konkret?
Erreichbarkeit und Auslastung von Firewall, Switches und Access Points, ausgefallene Verbindungen, neue oder unbekannte Geräte im Netz, ungewöhnliche Anmeldungen und auffällige Datenmengen nach aussen. Kritische Meldungen laufen bei uns auf, sodass wir reagieren können, bevor jemand bei Ihnen etwas bemerkt.
Wie sieht eine Anbindung von Homeoffice-Mitarbeitenden aus?
Modern üblicherweise Zero-Trust-Zugriff: Anwender authentifizieren sich pro Anwendung, nicht pro VPN. Wo VPN gewünscht oder nötig ist, setzen wir es mit MFA und Geräte-Compliance auf.
Können Sie unser bestehendes Netzwerk übernehmen?
Ja, wenn die Hardware noch tragfähig ist, übernehmen wir sie. Wenn es Sinn ergibt, ein zweites Netz parallel aufzubauen und in Etappen umzuziehen, machen wir das. Hauruck-Austausch ist selten nötig.
Wer haftet, wenn ein Update etwas lahmlegt?
Wir setzen Firmware- und Sicherheitsupdates immer in Wartungsfenstern, mit Rollback-Plan und Test an einem Vorab-Gerät. Komplett ohne Risiko geht nicht, aber wir tun das Mögliche, um Überraschungen zu vermeiden.
Standorte · Baden-Württemberg
Verfügbar an unseren Standorten
Alle hier gelisteten Standorte werden von uns vor Ort betreut.
Stadtaufnahmen: Karlsruhe Flocci Nivis (CC BY 4.0) · Pforzheim Rudolpho Duba (CC BY-SA 4.0) · Dobel Baden de (CC BY 3.0) · Rastatt Harke (CC BY-SA 3.0) · Baden-Baden Franzfoto (CC BY-SA 3.0) · Bruchsal Carsten Steger (CC BY-SA 4.0) · Bretten Rudolf Stricker (Gemeinfrei) · via Wikimedia Commons
Zuletzt überarbeitet am
Wo würde ein Angriff bei Ihnen zuerst durchkommen?
Nennen Sie uns, womit Sie heute filtern, was auf den Endgeräten läuft und wie Ihr Team von aussen zugreift. Aus diesen drei Antworten lässt sich meist schon sagen, welche Schicht bei Ihnen die dünnste ist. Erst wenn das klar ist, reden wir über Hardware oder Lizenzen.






