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Open Source Betreuung Karlsruhe

Die Lizenz kostet nichts. Der Betrieb muss trotzdem stimmen.

Wir helfen Unternehmen, die mehr Kontrolle über ihre IT haben wollen: durch Open-Source-Lösungen für Server, Datenbanken, Groupware, Monitoring und Webhosting. Saubere Integration in Ihre bestehende Umgebung, klare Verantwortung im Betrieb und Wartung wie bei kommerzieller Software auch.

60+
Open-Source-Instanzen betreut
120+
Linux-Server im Bestand
> 96 %
Patch-Compliance

Was Sie konkret bekommen

Vier Punkte, die den Unterschied machen.

Auswahl ohne Vendor-Bias
Wir empfehlen Open Source, wenn es passt, und kommerzielle Software, wenn die Gesamtkosten und der Wartungsaufwand dafür sprechen. Die Frage entscheidet sich am Einsatzzweck, nicht an der Lizenzform.
Linux-Server im Mittelstand
Ubuntu, Debian, Rocky Linux als Basis für Datei-Server, Web-Anwendungen, Datenbanken oder Container-Plattformen. Mit Configuration-Management, sodass nichts handgeklickt ist.
Selbst-gehostete Tools
Nextcloud statt OneDrive wo gewünscht, Mattermost statt Teams, Zammad statt kommerziellem Ticketsystem, Mailcow für eigenes Mailing. Alles betreut wie ein normales Produkt.
Klarer Support-Vertrag
Auch Open Source braucht Wartung: Updates, Sicherheitspatches, Monitoring, Backup. Sie bekommen denselben Servicevertrag wie für proprietäre Systeme.

Einordnung

Wann ist Open Source die bessere Wahl?

Wer Nextcloud statt OneDrive betreibt, spart Lizenzgebühren und zahlt sie in Betreuung wieder ein. Am Preis liegt es also meistens nicht. Interessant wird Open Source dort, wo Kontrolle den Ausschlag gibt: bei Konstruktionsdaten, die einen Auftraggeber haben, der genau wissen will, wo sie liegen. Bei Kanzleien und Praxen, die Mandanten- oder Patientendaten nicht in einer fremden Cloud haben wollen. Bei Betrieben, die eine Branchensoftware betreiben, für die es ohnehin nur eine Linux-Variante gibt.

Der zweite gute Grund ist Langlebigkeit. Ein Proxmox-Cluster wird nicht abgekündigt, weil ein Hersteller sein Portfolio umbaut. Wer schon einmal eine Migration mitgemacht hat, weil ein Produkt eingestellt wurde, weiß, was das wert ist.

Ein dritter Punkt ist die Hardware. Ein Server, für den ein Hersteller keine Windows-Treiber mehr liefert, läuft unter Linux oft noch Jahre weiter. Das ist kein Argument für ein ganzes Rechenzentrum, aber es verschafft Zeit, wenn eine Ersatzbeschaffung gerade nicht ins Budget passt.

Gegen Open Source spricht dagegen der Alltag mit vielen Anwendern. Wo Ihr Team Word, Excel und Teams gewohnt ist und mit Kunden Dateien austauscht, kostet ein Wechsel mehr Reibung, als er einspart. Wir bauen deshalb häufig gemischt: Microsoft 365 für die Büroarbeit, Linux und offene Werkzeuge für Server, interne Anwendungen und alles, was im Haus bleiben soll.

Vorgehen

So sieht eine Zusammenarbeit konkret aus.

  1. 01

    Bedarfsanalyse

    Welches Problem soll gelöst werden, welche Anforderungen gibt es an Funktionalität, Compliance und Skalierung?

  2. 02

    Auswahl

    Wir vergleichen 2-3 passende Open-Source-Optionen mit den kommerziellen Alternativen. Sie entscheiden mit allen Karten auf dem Tisch.

  3. 03

    Aufbau

    Installation, Härtung, Integration in Active Directory oder Identity Provider, Anbindung an Monitoring und Backup.

  4. 04

    Betrieb

    Regelmäßige Updates, Sicherheitspatches, Backup-Pflege, Performance-Monitoring. Wenn etwas klemmt, rufen Sie uns an und niemand muss sich durch ein Projektforum lesen.

Kosten

Monatspauschale statt Stundensatz-Jonglage.

Die Betreuungsgebühr richtet sich nach der Anzahl Ihrer Arbeitsplätze und wird einmal im Monat fällig. Einzelne Einsätze und Anfahrten stehen nicht extra auf der Rechnung, der Betrag bleibt jeden Monat derselbe.

Betreuungsvertrag

Monatliche Pauschale nach Arbeitsplätzen. Reaktionszeiten schriftlich vereinbart. Vor-Ort-Einsätze im Servicegebiet inklusive.

Projektarbeit

Einzelprojekte wie Migrationen, Audits oder Neuinstallationen nach Festpreisangebot. Kein Vertrag erforderlich.

Erstanalyse

Die erste Analyse Ihrer IT-Situation ist kostenlos. Wir zeigen, wo die größten Hebel liegen, ohne Folgepflicht.

FAQ

Häufige Fragen zu Open Source Betreuung Karlsruhe

Ist Open Source wirklich günstiger?

In den Lizenzkosten oft ja, im Betrieb nicht zwangsläufig. Open Source verlagert Kosten von Lizenz zu Know-how. Bei selbst-gehosteten Tools mit klarem Servicevertrag liegen die Gesamtkosten meist 20-40 % unter vergleichbaren proprietären Lösungen.

Was ist mit Updates und Sicherheit?

Wir betreuen Open Source wie kommerzielle Software auch. Patches werden in Wartungsfenstern eingespielt, kritische Sicherheitslücken priorisiert, Versionswechsel geplant. Für all das gibt es einen Ansprechpartner mit Namen und Telefonnummer.

Können wir Microsoft 365 mit Open Source kombinieren?

Ja, das ist sogar üblich: Microsoft 365 für Office, Mail und Teams, Open Source für interne Tools, Server, Web-Anwendungen oder spezielle Branchenlösungen. Identitäten lassen sich per Single-Sign-On verbinden.

Welche Branchen passen besonders gut zu Open Source?

Häufig im Mittelstand mit eigener Entwicklung, in Bildungseinrichtungen, im Gesundheitswesen mit hohen Datenschutz-Anforderungen und überall, wo Kontrolle über eigene Daten ein klares Kriterium ist.

Was passiert, wenn ein Open-Source-Projekt eingestellt wird?

Das kommt vor, verläuft aber anders als bei kommerzieller Software. Der Code bleibt vorhanden und lässt sich weiter betreiben, oft übernimmt ein Fork die Weiterentwicklung. Wir achten bei der Auswahl deshalb auf die Anzahl aktiver Beitragender, den Rhythmus der Sicherheitsupdates und darauf, ob sich die Daten in ein offenes Format exportieren lassen. Ein Werkzeug, aus dem man nicht wieder herauskommt, empfehlen wir nicht.

Wo Open Source bei Ihnen wirklich passt

Reden wir darüber, wo Linux, Nextcloud oder Mailcow bei Ihnen besser passen als das, was heute läuft. Wir stellen beides gegenüber und markieren die Stellen, an denen ein Wechsel sich rechnet, und die, an denen Sie besser bleiben, wo Sie sind.